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Hufrehe - und wie wir damit leben!


Hufrehe - und wie wir damit leben!
 
 
Ende April 2011 hat es uns bzw. Bernado leider erwischt – Hufrehe!
 
Bernado ist ein Classic Pony Wallach und war damals gerade 8 Jahre jung.
Im Gegensatz zu seiner Herde hatte er noch nie ein Kilo zu viel auf den Rippen.
 
      
Bernado 2010, ein Jahr vor der Rehe
 
 
Nun ist es leider oftmals so, dass man sich erst mit etwas beschäftigt, wenn es nötig ist. So war es auch bei uns.

Stundenlang haben wir uns im Internet und in Büchern versucht schlau zu lesen.
Wie bei vielem hat man im Internet bei 5 "Möchtegern-Experten" 6 verschiedene Aussagen bekommen. Aber es war auch viel wirklich nützliches dabei.

 

 
Seit 2012 steht er auch im Sommer wieder 24/7 auf der Weide bei der Herde.
Wir sind beim Anweiden allerdings auch sehr sehr vorsichtig.
Angefangen wird mit 2 Minuten und alle paar Tage wird um 2 Minuten erhöht.
Ab 30 Minuten gehen wir im 5 Minuten Takt weiter.
Ab ca. einer Stunde erhöhen wir dann 15 Minuten. Wenn wir dann bei 8-9 Stunden sind ist das Wetter oft so, dass er dann ganz raus kann. Bis dahin ist das Gras auch schon schön lang.
 
Allerdings trägt er die ersten Tage die Fressbremse von AS-Das Pferd. Die finden wir am pferdefreundlichsten. Die ersten drei, vier Tage auch noch 24 Stunden. Danach kommt die Bremse Stundenweise ab.        
 
 
Am Anfang war es für uns nun auch kein schöner Gedanke mit der Fressbremse, aber als wir Bernado und Jamiro beim ausgiebigen spielen erwischt hatten, konnten wir sehr gut damit leben. 
Damit es allerdings fair bleibt, hat Jamiro auch eine Bremse bekommen, denn schaden tut ihm das auch nicht.
 
 
 
 
 Allerdings rate ich von den billig Fressbremsen ab. Die sind sehr eng, haben nur ein kleines Fressloch und die Ponys bekommen damit auch nicht genügend Luft. Zudem sind die schneller kaputt als man schauen kann.

Zudem arbeiten wir mit einer Heilpraktikerin zusammen.
Die Hufe bekommt er alle 4 Wochen von einer Hufpflegerin bearbeitet.

Außerdem unterstützen wir ihn auch noch mit Kräuterkuren.
 
So ist er seit dem ersten Schub 2011 bis heute Rehefrei. Und trotz Hufbeinsenkung kann er ohne Probleme barhuf gehen, auch bei Ausfahrten klappt das gut.
 
 
Natürlich ist das jetzt kein "Rezept", welches immer klappt. Man muss einfach immer individuell von Jahr zu Jahr schauen.
 
 
 Jetzt noch allgemein was zur Fruktanbildung.
 
Gras wächst bei 8°C und Fruktan bildet sich durch die Sonne. Daher ist die Rehegefahr im Frühling und im Herbst besonders groß, wo über Tag die Sonne scheint und es nachts noch fröstelt.
 
Sehr gefährlich ist es dadurch auch im Winter. Die Sonne scheint und die Koppeln sind gefroren. Da wird ja nichts zertrampelt, kann ich die Pferde ja ein wenig auf die Weide bringen, denkt sich so mancher.
Aber genau an solchen Tagen ist das Gras voll mit Fruktan. Durch die Sonne bildet sich viel Fruktan , da es aber kalt ist kann nichts wachsten.
So dürfte dann klar sein, dass die Konzentration an Fruktan im Gras auch viel höher ist.

 
 
 

 

7.10.15 13:09
 


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