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Wie die Leber das Pferd verändern kann!

Wie die Leber das Pferd verändern kann!

 

Wie auch der Hufreheartikel kann ich diesen hier leider aus Erfahrung schreiben. Cara´s Leberwerte waren 9fach erhöht.

Irgendwie schreib ich ihn aber auch, damit ich es vll irgendwann selbst verstehe was wirkich passiert ist.

Leider hab ich das alles auch erst registriert, als es eigentlich fast schon zu spät war. Aber wir haben die Kurve gerade so noch mal bekommen.

 

Damit ich Cara so ausbilden konnte, wie ich es wollte, musste sie den Stall wechseln. Nach ein paar Monaten kam die ersten Anzeichen, wie ich im JETZT weiß. Aber irgendwie hatten alle Anzeichen immer eine Erklärung.

Angefangen hat es damit, dass nach ein paar Monate die Schenkelhilfe nicht mehr angenommen wurde, der Gurt wurde nicht mehr akzeptiert. Somit kam eine Sattlerin, die dann feststellte, dass der Sattel nicht mehr passt. Gut, dachte ich…dann geht’s eben in die Winterpause. Die kommende Raspe erklärte ich mit den Kraftfutterpellets beim Clickern.

Im Frühling gab es dann einen Barefoot Sattel mit Softfork und einem Gurt mit elastischen Strippen. Damit kamen wir dann eine recht lange Zeit gut aus.

Und dann kam der Punkt, dass wir in der Bahn mit Sattel nicht mehr galoppieren konnten. Gut, war auch noch nie unsere Stärke und am Sattel konnte ja auch nichts drücken. Schließlich hat es mit dem Ride-on-Pad und im Gelände auch mit Sattel noch wunderbar funktioniert.

Als wir dann auch mit dem Pad nicht galoppiert sind und sie beim Ausreiten einfach umdrehen wollte, hab ich angefangen mir langsam Sorgen zu machen. Doch bevor ich mir darüber Gedanken machen konnte, hatte sich die Sache mit dem Traben auch erledigt.

Am Stall gab es um die Zeit allgemeines Blut kontrollieren, reiten hatte ich da schon eingestellt.

Ach ja, nach Bewegung hatte Cara auch Nasenausfluss und war generell ziemlich aufgebläht.

Als ich das Blutbild bekam, war ich geschockt! Da das Leberproblem zum damaligen Zeitpunkt schon bekannt war, hatte Cara auch gerade eine 8-Wochen Mariendistel/Artischocke Kur hinter sich. Dadurch hatte sich die Raspe zumindest schon verbessert. Trotzdem waren die Werte immer noch 9fach erhöht. Da hatte ich dann auch langsam Angst vor einer Vergiftungsrehe. So durfte Cara dann zwei Monate früher als geplant ins Zwergenland nach Hause umziehen.

Cara eine Woche vor dem Umzug

24 Stunden nach dem Stallwechsel sah man schon erste, nahezu erschreckende Veränderungen. Der ganz Bauch war weg, sprich die ganze Luft einfach so weg ohne irgendwas zu tun. Ein paar Tage später war auch der Mähnenkamm, Mähne und Fell viel weicher.

Die ersten 2-3 Wochen nach der Umstellung ging es dem Pony extrem gut. Ja sie hat sogar gespielt, was eigentlich nie ihr Ding war. Der Einbruch kam dann aber auch. Sehr viel Nasenfluss nach der „Arbeit“, schlechte Atmung und Husten. Es ging ihr echt nicht gut. Die Bewegung war viel lockerer als gewohnt, aber es fiel ihr sehr schwer. Wie soll es auch anders sein, wenn die Lunge dicht ist. Um das zu ändern, haben aber schon Spaziergänge gereicht und es wurde immer ein klein wenig besser. Medikament wollte ich ihr keine geben, erstmal sollte sich die Leber ja erholen und ich war mir sicher, dass das alles von der Entgiftung kam.

Eine Woche nach dem Umzug (wenn auch etwas schmutzig)

5 Wochen nach dem ersten Blutbild, 4 Wochen nach dem Umzug und einer 5wöchigen Mariendistel/Artischocke Kur wurde dann das Kontrollblutbild gemacht. Der Kurzzeitwert war vollkommen normal und der Langzeitwert nur noch minimal erhöht, aber kaum der Rede wert.

Heute habe ich ein komplett anders Pony auf der Koppel:

Bewegungsfreudig wie noch kaum zuvor, viel mehr Kondition, trotz weniger Arbeit. Viel gelassener und rittiger ist sie geworden. Tja und auch gurten kann ich sie ganz normal, auch ohne elastische Strippen. Die vermeintlichen Fettpolster auf der Schulter sind weg, denn das war einfach Wasser.

Nur die Hufe sind noch nicht schön. Von oben wachsen sie schön nach, aber untern sind sie noch total brüchig. Die „Futterrille“ ist mehr als deutlich sichtbar.


Wenn die nun in ein paar Monaten noch vollständig rausgewachsen ist erinnert rein äußerlich nichts mehr an die Leberwerte. Ich hoffe wir können das Thema dann vollständig hinter uns lassen.

 

Nach eine Futterumstellung (Weidenwechsel) merkt man ihr ein paar Tage die Krankheit immer noch an. Da ist sie beim Gurten wieder sehr sensibel, aber genau da liegt auch die Leber. Laut Internet kann das bis zu 24 Monaten andauern. Mal sehen wie lange es bei Cara dauert.

 

Unsere Ausritte sind sind länger und trotzdem ist Cara hinterher noch viel wacher und fitter. Und das ohne Training. Hier mal zwei Fotos von Runtastic zum Vergleich. Mit und ohne Leberproblemen.

 

22.10.15 13:13


Leckerli Alternativen

Leckerli Alternativen

 

Ganz viele kaufen im Reitsportgeschäft einfach die kleinen Säcke Leckerlies ohne sich großartig Gedanken zu machen, was sie da alles drin ist und wie überteuert die eigentlich sind.

Da gibt es so viele andere Möglichkeiten, die genauso gerne angenommen werden und zu dem auch noch um einiges gesünder und billiger sind. Genau auf die möchte ich nun ein wenig eingehen.

 

Meist so ab Mitte September/Anfang Oktober sind die Hagebuttenfrüchte reif. 

 

 

 

Die werden frisch und getrocknet gerne gefressen. Außerdem sind sie richtige Vitamin C Bomben.

 


 

Ich geh immer sammeln und trockne Sie dann im freien auf Zeitungspapier oder ähnlichem. Kann man auch in den Backofen schieben, ich finde aber das stinkt schon sehr. Daher lieber die Sonne.

 

 

 

Zu kaufen gibt es Hagebutten bereits getrocknet in verschiedenen Online Shops. Ich kaufe da gerne beim Scheunenlädchen.de, bisher der billigste Anbieter.

Weißdornfrüchte eignen sich auch sehr gut. Vor allem für Clickereinheiten, da sie doch sehr klein sind.

 

 

 

Wer die Möglichkeit hat kann auch Sanddorn sammeln, aber die sind sehr selten. Und zudem auch sehr klein.

 

Möhrenscheiben sind auch super. Egal ob frisch oder getrocknet. Da sollte man nur nicht so viel davon geben, denn das sind kleine Kalorienbomben.

Rote Beete enthalten viel Vitamin C und super zum selbst Anbau geeignet. Ich füttere die eigentlich nur getrocknet, da sie sehr färben. Also beim Verarbeiten lieber Handschuhe anziehen. Können allerdings  auch den Urin verfärben.

Ich hab mir auch schon Leckerlies selbst „gebacken“. Ich habe Leinsamen gekauft und gemahlen. Da Mehl wird dann mit Wasser zu einem Teig verrührt. Dann kann man ganz individuell noch was untermischen. Ich nehme ganz gerne Sesam, gibt dann quasi „Selen-Leckerlies“ und gut für Haut und Haar. Aber auch Kräuter. Möhren- oder Rote Beete Chips, geschrotet Hagebutten und  ähnliches kann man nehmen. Natürlich kann man das Mehl auch aus Sesam machen, ganz nach belieben. Auch die Größe lässt sich individuell gestalten. Dann nur noch in den Ofen oder in die Sonne und fertig. Achja und für den Menschen sind die auch lecker. Ich hatte auch mal versucht Öl unterzumischen, aber das hat gar nicht funktioniert. Damit sind die Leckerlies einfach nicht getrocknet.

Alternativ gibt es bei Makana auch sehr günstig Leinkuchen zu kaufen.



Oder auch Schwarzkümmelkuchen, aber da ist die Akzeptanz seeeehr gering.


15.10.15 13:18


Hufrehe - und wie wir damit leben!


Hufrehe - und wie wir damit leben!
 
 
Ende April 2011 hat es uns bzw. Bernado leider erwischt – Hufrehe!
 
Bernado ist ein Classic Pony Wallach und war damals gerade 8 Jahre jung.
Im Gegensatz zu seiner Herde hatte er noch nie ein Kilo zu viel auf den Rippen.
 
      
Bernado 2010, ein Jahr vor der Rehe
 
 
Nun ist es leider oftmals so, dass man sich erst mit etwas beschäftigt, wenn es nötig ist. So war es auch bei uns.

Stundenlang haben wir uns im Internet und in Büchern versucht schlau zu lesen.
Wie bei vielem hat man im Internet bei 5 "Möchtegern-Experten" 6 verschiedene Aussagen bekommen. Aber es war auch viel wirklich nützliches dabei.

 

 
Seit 2012 steht er auch im Sommer wieder 24/7 auf der Weide bei der Herde.
Wir sind beim Anweiden allerdings auch sehr sehr vorsichtig.
Angefangen wird mit 2 Minuten und alle paar Tage wird um 2 Minuten erhöht.
Ab 30 Minuten gehen wir im 5 Minuten Takt weiter.
Ab ca. einer Stunde erhöhen wir dann 15 Minuten. Wenn wir dann bei 8-9 Stunden sind ist das Wetter oft so, dass er dann ganz raus kann. Bis dahin ist das Gras auch schon schön lang.
 
Allerdings trägt er die ersten Tage die Fressbremse von AS-Das Pferd. Die finden wir am pferdefreundlichsten. Die ersten drei, vier Tage auch noch 24 Stunden. Danach kommt die Bremse Stundenweise ab.        
 
 
Am Anfang war es für uns nun auch kein schöner Gedanke mit der Fressbremse, aber als wir Bernado und Jamiro beim ausgiebigen spielen erwischt hatten, konnten wir sehr gut damit leben. 
Damit es allerdings fair bleibt, hat Jamiro auch eine Bremse bekommen, denn schaden tut ihm das auch nicht.
 
 
 
 
 Allerdings rate ich von den billig Fressbremsen ab. Die sind sehr eng, haben nur ein kleines Fressloch und die Ponys bekommen damit auch nicht genügend Luft. Zudem sind die schneller kaputt als man schauen kann.

Zudem arbeiten wir mit einer Heilpraktikerin zusammen.
Die Hufe bekommt er alle 4 Wochen von einer Hufpflegerin bearbeitet.

Außerdem unterstützen wir ihn auch noch mit Kräuterkuren.
 
So ist er seit dem ersten Schub 2011 bis heute Rehefrei. Und trotz Hufbeinsenkung kann er ohne Probleme barhuf gehen, auch bei Ausfahrten klappt das gut.
 
 
Natürlich ist das jetzt kein "Rezept", welches immer klappt. Man muss einfach immer individuell von Jahr zu Jahr schauen.
 
 
 Jetzt noch allgemein was zur Fruktanbildung.
 
Gras wächst bei 8°C und Fruktan bildet sich durch die Sonne. Daher ist die Rehegefahr im Frühling und im Herbst besonders groß, wo über Tag die Sonne scheint und es nachts noch fröstelt.
 
Sehr gefährlich ist es dadurch auch im Winter. Die Sonne scheint und die Koppeln sind gefroren. Da wird ja nichts zertrampelt, kann ich die Pferde ja ein wenig auf die Weide bringen, denkt sich so mancher.
Aber genau an solchen Tagen ist das Gras voll mit Fruktan. Durch die Sonne bildet sich viel Fruktan , da es aber kalt ist kann nichts wachsten.
So dürfte dann klar sein, dass die Konzentration an Fruktan im Gras auch viel höher ist.

 
 
 

 

7.10.15 13:09


Calciumcarbonat - was ist das eigentlich?

Calciumcarbonat - was ist das eigentlich?

 

Wenn man mal nach der Zusammensetzung der verschiedenen Mineralfutter schaut, dann stellt man schnell fest, dass in quasi allen Calciumcarbonat enthalten ist.

In manchen schon sehr viel. In wenigen ist der Gehalt gerade mal 2 Prozent oder noch weniger. Ich kenne nur zwei Mineralfutter die ganz ohne Calciumcarbonat auskommen.
Mir hat sich die Frage gestellt, was ist Calciumcarbonat überhaupt. Je länger ich mich informiert habe, desto weniger möchte ich das im Futter haben.
Calciumcarbonat wird auch Kohlensauerer Algenkalk oder Kreide genannt.

Auch Muschel- oder Eierschalen sind quasi reines Calciumcarbonat.

In der Bauindustrie wird es z.B. bei Zement verwendet, auch in der Stahlindustrie wird es verwendet.
Als mineralischer Dünger findet es seinen Einsatz in der Landwirtschaft.
Ganz beliebt ist es als Füllstoff in Papier, Farben, Lacken, Kunsstoffen und auf der Rückseite von Teppichen.

Calciumcarbonat gehört zur anorganischen Chemie. Aber jeder will doch immer organische Verbindung, was ja auch richtig ist, denn die werden einfach besser aufgenommen. Irgendwie widersprüchlich, oder?

 

 

Nebenwirkungen von Calcimcarbonat können unter anderem Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall sein. Selten können Juckreiz, Nesselsucht und Hautausschlag auftreten.
Bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme kann es zu einer Erhöhung der Calciumkonzentration im Blut (Hypercalcämie), zu einer vermehrten Calciumausscheidung im Urin (Hypercalciurie) und zur Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose) kommen.
Diese Nebenwirkungen sind zwar auf den "ausgerichtet", aber sie sind eben da.
Und meiner Meinung nach auch beim Pferd oder anderen Lebewesen nicht auszuschließen.
Vll. Schaut der ein oder andere nun mal genauer auf den Beipackzettel seines Futters und überlegt, ob er es weiter verfüttern will oder lieber nicht.

 

 

4.10.15 11:01


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