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Der Traum vom eigenen Fohlen II - Wir haben es getan

Der Traum vom eigenen Fohlen II - Wir haben es getan

 

Zum Jahreswechsel 2012/13 kamen bei uns erstmals die Gedanken zu einem Nachwuchspferdchen. Flamingo war zwar noch richtig fit, aber mit ihren fast 18 Jahren auch nicht mehr die Jüngste. Bei Bernado wussten bzw. wissen wir ja aufgrund seiner Rehe auch nicht wie lange er noch "einsatzbereit" ist. Überlegungen von einem Fohlen selbst ziehen über ein Fohlen kaufen oder eben ein Pony von 3 oder 4 Jahren zu kaufen, wenn wir dann wirklich ein Pony "brauchen". Da wir mit Flamingo, Fiola und Jamiro drei Ponys im Stall hatten, die mein Schwiegervater gezüchtet hat, hatten wir schnell entschieden, dass eigentlich nur ein Fohlen selbst züchten in Frage kam. Ich  weis nicht wie ich es beschreiben soll, aber die drei Ponys sind irgendwie anders. 

Mit Flamingo hatten wir auch eine eingetragene, leistungsgeprüfte Staatsprämien- und Verbandselitestute, die auch schon tolle Nachzucht hatte.

 Hengste waren 4 in der engeren Auswahl. Aber auch da war die Entscheidung recht schnell gefallen. Natürlich der teuerste und der am weitesten Entfernte.

Somit wurde getupfert. Sauber war sie nicht. Die TÄ wollte sie spülen. Allerdings ging das aufgrund der Größe nur in der Rosse. Da wir aber nun nur Ponys haben die still rossen, mussten wir leider anspritzen. Zum Glück war der zweite Tupfer nach dem Spülen und Antibiotika sauber.

Mitte Mai ging die ca. 450 lange Reise nach Bad Gandersheim los. Flamingo durfte nun 6 Wochen Urlaub machen. Es war sooo elend lang. 

Nach ca. 5 einhalb Wochen kam die Nachricht, dass die beiden sehr verliebt waren, Flamingo tragend geschallt wurde und nun gerne Nachhause möchte. 

Die restliche Tragezeit ging erstaunlicher Weise recht schnell um und am 06. Mai 2014 erblickte Keanu das Licht der Welt. Er war genau wie bestellt. Dunkle Farbe, sportlich und ein tolles Gangwerk. Nur mit dem Geschlecht hatte es nicht ganz geklappt. Insgeheim hatten wir auch ein Stütchen gehofft. 

 

Es war toll Keanu mit soooo viel Vertrauen in die Welt zu schicken und ihn dabei zu begleiten.

 

Keanu mit 2 Jahren

17.5.17 14:03


Unser Leben in Eigenregie

Unser Leben in Eigenregie
 

Mit Jamiro war ich 4 Jahre lang quasi Einsteller bei meinem Schwiegervater. Der hatte seine Ponys allerdings auch schon in Eigenregie. Als ich Cara dann 2009 gekauft hatte war klar, dass sie in einem anderen Stall wohnen wird. Obwohl sie mit ihren mittlerweile knapp 1,50 sicherlich nicht groß ist, war für sie der Stall nicht gemacht. Und zum späteren Anreiten war ein Reitplatz sicher auch eine gute Wahl.

Als dann 2011 auch Flamingo, Fiola und Bernado in unseren Besitz gingen, haben wir den Schritt gewagt und sin seit dem 01.11.11 mit den vier Zwergen in Eigenregie. Der Stall wurde dann gleich Caragerecht gebaut, denn die sollte ja auch irgendwann kommen.

Ich würde es jederzeit wieder tun. Auch wenn man viel weniger Luxus hat. In unserem Fall haben wir keinen Platz oder Halle und derzeit auch noch nicht mal einen richtigen Putzplatz.

.

Gerade im Winter ist es mehr Arbeit. Jeden Tag selbst misten und füttern. Wasser fahren müssen wir glücklicher Weise nicht. Am Stall fließt ein kleiner Bach aus dem die Ponys trinken können. Und das Prinzip des Aktivstalles werden wir so auch in einem kleinen Punkt gerecht.

Im Sommer dagegen müssen wir Wasser fahren, Koppel umstecken und eben auch die Heuernte.

Da Cara im Sommer 2014 mal wieder den Zaun getestet hat und der Meinung war, dass da zu wenig Strom drauf ist, kam erstmals der Gedanke, dass es vll an der Zeit ist „nach Hause“ zu kommen. Somit ist Cara Anfang Februar 2015 umgezogen. Ich vermisse bisher gar nichts. OK doch, meine liebgewonnene Miteinstellerinnen, aber die sind mittlerweile auch im Umkreis von 50km verteilt. Aber wir treffen uns regelmäßig, von daher geht es auch so super gut.

 

Jetzt nochmal zusammenfassend. Den perfekten Stall mit allerbesten Bedingungen hat man auch als Selbstversorger nicht. Kompromisse muss man immer eingehen. Aber man kann selbst entscheiden und was ändern, ohne Umzug der Pferde. Man kann sich sein Heu aussuchen, die Fütterungsmenge und auch wie viel Strom auf dem Zaun ist. Cara kann ich mittlerweile auch mal ohne Strom stehen lassen und sie bleibt wo sie sein soll.
Und die Bindung zum Pferd ist eine ganz andere, wenn man alles selbst macht.

 

2.2.16 12:51


Testbericht: Barefoot Ride-On-Pad

Anfangs hatte ich ein Parelli Pad. Da war ich allerdings mit der Grutung nicht wirklich zufrieden, deshalb hatte ich nach was anderem Ausschau gehalten. Die Wahl fiel dann auf das Barefoot Ride-On-Pad. Ich hatte mich gegen die Physio Variante entschieden, da ich zwei polsterbare Schabracken und wollte mir so etwas Geld sparen.

Das Pad hat eine englische Gurtung und ist leicht anatomisch geschnitten. Farblich kann man zwischen braun und schwarz wählen. Ich habe mich für schwarz entschieden.

Als das Paket ankam musste es natürlich gleich geöffnet werden. Da war ich schon sehr begeistert. Super weich, somit konnte ich es kaum erwarten es Probe zu sitzen. Aber auch beim reiten ist es butter weich. 


Durch die ,,Aussparungen´´ haben die Beine eine gute Führung. Man klebt in allen Gangarten auf dem Pad und sitzt sehr nah am Pferd. Auch das Pony lief sehr locker und war zufrieden.


Auch unsere Shetty-Mix Stute wurde mit dem Pad schon geritten. Geländeritte mit Steigung und in jedem Tempo. Mit einer Schabracke mit Lammfell und Wirbelsäulenfreitheit war das Schweißbild auch nach 2 Stunden und 14km absolut top. Natürlich war da wo die Reiterin saß ein wenig mehr Druck. Wirbelsäulenfreiheit war richtig klasse.

 

Ich denke mit einer Polsterbaren Schabracke oder als Physio-Variante wäre die Druckverteilung perfekt gewesen.

Für den Winter gibt es auch noch einen Schafwollsitz zum anbauen und die normale Version von dem Pad gibt es auch in Pony-Größe für die kleineren. 

Der einzige Nachteil an dem Pad für mich ist die englische Gurtung. Da ich sonst Westernsattelreiter bin, habe ich natürlich auch einen Westerngurt. Aber mit einem extra Gurt für das Pad kann ich gut leben.

 

Hier noch der Link zum Pad

http://barefoot-saddle.com/de/Pferd/Reitkissen/Ride-on-Pad/Barefoot-Ride-On-Pad.html

 


29.11.15 10:31


Der Traum vom eigenen Fohlen

Der Traum vom eigenen Fohlen

 

Ich denke jeder Stutenbesitzer träumt davon, dem Fohlen von der eigenen Stute. Nur sollte man sich vorher einige Gedanken machen. Angefangen bei der Stute. Auch wenn es „nur“ ein Fohlen für sich sein sollte, sollte man sich Interieur und Exterieur ganz unparteiisch ansehen und sich die Frage stellen, ob diese sich wirklich vermehren sollte. Besser noch sollte man einen erfahren Züchter nach seiner Meinung fragen.

Als nächstes käme dann die Stutbucheintragung.  Da bekommt man dann auch eine subjektive Einschätzung der Stute. Ja und eigentlich sollte die Stute meiner Meiunung nach auch eine Leistungsprüfung bestehen, bevor sie in die Zucht geht.

Nun folgt die Hengstauswahl. Dieser sollte die gleiche Rasse wie die Stute habe, sowie gekört und leistungsgeprüft sein. Zudem muss er die Schwachstellen der Stute ausgleichen. Da nimmt man sich am besten auch einen erfahrenen Züchter zur Seite.

Wenn dann die Tupferprobe in Ordnung ist, dann kann es los gehen.

Wenn die Stute dann tragend ist, heißt es erstmal elendlange WARTEN.

Wenn nach elf Monaten das Fohlen dann endlich gepurzelt ist, muss der Deckschein zum Zuchtverband (bei uns innerhalb 28 Tagen).

Im Sommer folgt dann die Fohleneintragung, meist auf einem Prämierungstermin. Da werden die Fohlen bewertet, registriert, gechipt und evtl. gebrannt. Erst nach der Schau bekommt man dann den E-Pass zugeschickt.

Wenn man es also richtig machen will ist es keines Falls einfach mal die Stute zum Hengst stellen.

Nun mag es den ein oder anderen geben, der sagt, dass das nicht nötig ist und man auf Papieren nicht reiten kann.

In einem Forum hab ich mal gelesen, dass eine Stute sehr schwierig beim Anreiten war. Dann war auch geschrieben, dass ihre Mutter nicht einfach zu reiten sei und bei ihrem Vater wurde das Anreiten aufgegeben, da er sehr schwierig war. Soweit ist ich weis waren bei dieser Stute beide Elternteile zwar in einem Zuchtverband registriert, aber eben nicht leistungsgeprüft.

Mit Schneewittchen haben wir auch ein Pony mit unbekannten Eltern. Und sie ist das schwierigste Pony.

Somit bin ich der Meinung, dass man auf Papieren doch irgendwie reiten kann.

Natürlich gibt es auch tolle Ponys, welche „Weidenunfälle“ sind und absolut zuverlässig sind. Auch Ponys mit leistungsgeprüften Eltern können sicherlich schwierig sein.

Da eine Leistungsprüfung bei Zuchtpferden bis zu einem gewissen Alter absolviert sein müssen, wird sie oft nach der Grundausbildung abgelegt. Da erkennt man doch schon viel vom Charakter

 

Wir standen 2013 auch vor der Entscheidung. Wer uns kennt, weiß nun schon wie wir uns entschieden haben.

Auch darüber gibt es demnächst einen Blogeintrag als Fortsetzung hierzu.

19.11.15 13:23


Futterseminar mit Dr. Christina Fritz

Erfahrungsbericht: Futterseminar mit Dr. Christina Fritz

 

Am 04.11.15 war ich zu einem Futterseminar bei Dr. Christina Fritz. Um ehrlich zu sein, ging ich mit wenig Erwartung hin. Ich hatte mir nur erhofft hinterher mehr über die Leber zu verstehen, da ich ja mit Cara gerade damit zu tun hatte. 

 

Aber ich war absolut begeistert. Es wurde viel erklärt und es war auch alles logisch. Auch über die Leber weis ich nun definitiv mehr. 

Mir wurde erstmal erklärt, wie sich die Haken bilden. 

 

Auch über folgende Themen gab es ganz viel Wissen:

- Verdauung

- Darm

- Entstehung von Magengeschwüren

- Leberentgiftung

- Vitamine

- Hufrehe

- Wurmkuren

- Heu/Heulage/Silage

- Inhaltsstoffen von Müslis

- Leckerlies

 

Obwohl Frau Fritz auch ihre eigene Marke hat, war absolut KEINE Verkaufsschau. 

 

Ich werde mir auch definiv das Buch zulegen. 

Am Ende war ich aber auch froh, dass ich bei meiner Fütterung nicht viel falsch mache. 

Jeder der die Möglichkeit an einem Seminar von ihr teilzunehmen, kann ich nur dazu raten.

 

Die Powerpointpräsentation gab es für alle Teilnehmer als Kopie. 

9.11.15 20:02


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